Zuerst Sicherheit und Schaden begrenzen
Schützen Sie im Innenraum empfindliche Gegenstände und dokumentieren Sie sichtbares Wasser, Verfärbungen oder Tropfstellen. Elektrische Bauteile im betroffenen Bereich sollten nicht berührt werden. Bei einer möglichen elektrischen Gefahr ist der zuständige Fachbetrieb die richtige Anlaufstelle.
Betreten Sie ein nasses, vereistes oder nicht sicher zugängliches Dach nicht. Provisorische Arbeiten ohne sicheren Zugang oder ohne Kenntnis des vorhandenen Aufbaus können gefährlich sein und die spätere Ursachenprüfung erschweren.
- Innenraum und sichtbare Schadstelle fotografieren
- Dachfläche nur von einem sicheren Standort dokumentieren
- Zeitpunkt, Wetterlage und Entwicklung des Wassereintritts notieren
- vorhandene Pläne, frühere Reparaturen oder bekannte Aufbauten bereithalten
Diese drei Fotos helfen bei der ersten Einordnung
1. Gesamtansicht
Eine Übersicht zeigt Fläche, Gefälle, Ränder, angrenzende Bauteile und mögliche Wasserwege.
2. Schadstelle oder auffälliger Bereich
Eine Nahaufnahme hilft, Risse, offene Nähte, Blasen, Ablösungen oder eine sichtbare Innenraumschädigung einzuordnen.
3. Anschluss, Rand oder Ablauf
Wandanschlüsse, Attika, Durchdringungen und Entwässerung sind häufig entscheidend. Ein Bild dieser Bereiche ergänzt die reine Flächenaufnahme.

